Bilanz der deutschen WM-Gegner in der EM-Qualifikation

Foto: Stefan Daniel

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Die DHB-Männer sind durch die Siege gegen Israel (37:21) und im Kosovo (30:14) erfolgreich in die Qualifikation zur EURO 2020 gestartet. Neben Deutschland haben neun weitere Mannschaften in der Doppelrunde das Optimum von vier Punkten erreicht. Dazu zählen auch die beiden deutschen WM-Gegner Frankreich und Russland.

Die Franzosen - ohne ihren verletzten Topstar Nikola Karabatic - fertigten zunächst Litauen mit 42:27 ab, lagen dann aber in Rumänien mit 1:7 hinten, ehe ein Ruck durchs Weltmeisterteam ging. Am Ende stand auch dort ein deutlicher 31:21-Erfolg, durch den Frankreich punktgleich mit Portugal an der Spitze von Gruppe 6 steht.

Russland konnte sich nach dem 34:20-Aufgallopp gegen Italien bei Daniil Shishkarev bedanken, der 13 der 22 Treffer beim 22:21-Erfolg in der Slowakei erzielte. Den Sieg stellte Dmitry Zhitnikov mit dem Schlusspfiff sicher. Wie Ungarn haben die Russen in Gruppe 7 nun 4:0 Zähler auf dem Konto.

Weit von solchen Ergebnissen entfernt sind die Serben unter ihrem neuen Trainer Nenad Perunicic. Das neuformierte Team blamierte sich zunächst zuhause in Gruppe 2 mit einem glücklichen 27:27 gegen Belgien und verlor dann sogar Spiel zwei mit 24:29 in der Schweiz. Überragender Spieler der Eidgenossen war der zehnfache Torschütze Andy Schmid von den Rhein-Neckar Löwen, der nach zwei Spielen mit 18 Treffern die Gesamt-Torschüt-zenliste anführt.

Russland (14. Januar), Frankreich (15. Januar) und Serbien (17. Januar) sind in der Berliner Mercedes-Benz-Arena die WM-Gegner drei bis fünf für die Auswahl von Christian Prokop, zuvor geht es am 10. Januar im Eröffnungsspiel gegen Korea und zwei Tage später gegen Brasilien.

Und wie schlugen sich die Mannschaften, die in WM-Gruppe B in München antreten? Da Europameister Spanien direkt für die EM 2020 qualifiziert, spielt er im so genannten EURO-Cup gegen die drei EM-Gastgeber Österreich, Schweden und Norwegen. Nach dem ersten beiden Partien, einem 29:28 in Schweden und einem 30:27 gegen Norwegen, liegen die Spanier auf Platz eins.

Kroatien und Island gehören hingegen in der EM-Qualifikation zu jenen verlustpunktfreien Nationen. Die Kroaten gewann in Gruppe 2 zunächst gegen die Schweiz 31:28 und dann 30:25 in Belgien. Island setzte sich in Gruppe 3 gegen Griechenland (35:21) und in der Türkei (33:22) durch. In dieser Gruppe leistete sich Mazedonien einen spektakulären Ausrutscher, verlor nach dem 31:27 gegen die Türkei sensationell beim Nachbarn Griechenland 26:28.

Die Vorrunde in München wird vom 11. bis 17. Januar ausgespielt. Die jeweils drei besten Teams aus Berlin und München qualifizieren sich für die Hauptrunde in Köln, wo die deutsche Mannschaft im Falle des Weiterkommens ihre Spiele am 19. Januar, 21. Januar und 23. Januar austrägt. Karten für die WM gibt es auf der offiziellen Website www.handball19.com.

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